Das Lavandia-Syndrom: Wenn Musik tötet!

Das Lavandia-Syndrom: Wenn Musik tötet!

Bekanntlicherweise sorgen Computerspiele dafür, dass man häufig viel Geld und Zeit in ihnen investiert. Laut einigen Geschichten, sorgt eines besonders für viele Beschwerden der Spieler und gar für Suizide.

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Die Rede ist von der ersten japanischen Version von dem roten und grünen Pokemon-Spiel.

Wir schreiben das Jahr 1996 und befinden uns in Japan. Vor einigen Tagen wurde ein neuer Pokemon-Teil veröffentlicht. Zu diesem Zeitpunkt hieß die Reihe noch Pocket Monster. Die ersten Tage lief noch alles nach Plan. Die Verkaufszahlen waren wie erwartet noch etwas gering, da die Spiele noch unbekannt und neu waren.

Doch nach bereits einigen Tagen machten sich die Gerüchte breit. Angeblich soll das Spiel bei Kindern, Unwohlsein und Depressionen auslösen. Der Grund dafür: Binaurale Beats. Diese sind zu hören, wenn man sich in der Stadt „Lavandia“ aufhält.

Die Geräusche sorgten dafür dass Kinder Kopfschmerzen, Nasenbluten, physische und psychische Erkrankungen erlitten. Sie verhielten sich unnatürlich und litten an Stimmungsschwankungen und Depressionen.

Für viele Kinder blieb der Suizid nur die einzige Möglichkeit.

Angeblich können nur Kinder die hochfrequenten Töne wahrnehmen.

Das Spiel wurde aus dem Verkehr gezogen und die Binaurale Beats wurden aus dem Spiel entfernt.

Doch was sind eigentlich Binaurale Beats?

Bei Binaurale Beats handelt es sich um zwei Töne, welche auf dem linken und rechten Ohr abgespielt werden. Die beiden Töne sind nur um wenige Frequenzen unterschiedlich. So durch entstehen akustische Täuschungen. Durch diesen Effekt können unter gewissen Umständen positive Einflüsse auf das Gehirn haben.

Hier ein Beispiel von Binauralen Beats:

Quelle: Metalhead64 [Public domain]

Doch was steckt wirklich dahinter?

Diese Frage ist etwas schwer zu beantworten. Generell ist das Phänomen der Binauralen Beats bereits seit vielen Jahren bekannt. Sie gelten jedoch als unbedenklich. Doch bereits in der Vergangenheit wurden negative Einflüsse der Geräusche, versucht zu militärischen Zwecken einzusetzen.

Kann der Gameboy überhaupt diese Töne wiedergeben?

Ja und Nein. Theoretisch könnte man ein Lied über den Gameboy mithilfe von Kopfhörern abspielen. Diese Kopfhörer müssen jedoch qualitativ hochwertig sein, um eine Differenz zwischen den beiden Frequenzen korrekt weitergeben zu können.

Des Weiteren ist zu sagen, dass die Soundstruktur auf 8 Bit basierte. Somit sind nur drei Töne gleichzeitig abspielbar. Daher lassen sich meines Erachtens nach ehr weniger Binaurale Beats wiedergeben.

Abschließende Worte

Wie du dir wahrscheinlich schon denkst handelt es sich bei der Geschichte lediglich um eine moderne Saga. Im Internet findet man keine echten Berichterstattungen und öffentliche Statements zu diesem Thema. Auch findet man keine Unregelmäßigkeiten in den Statistiken über Suizide unter Jugendlichen und Kindern, im Jahr 1996. Dennoch ist diese Saga meine Lieblings Urbane-Geschichte, da ich selber großer Pokemon-Fan war.

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