Der Slavemaster und seine Kettenbriefe.

Der Slavemaster und seine Kettenbriefe.

Ich denke jeder von euch kennt sie, sie sind nervig und verbreiten sich auf Messengern wie ein Lauffeuer. Die rede ist von Kettenbriefen. Zugegeben, ich habe dieser Art von „Bespaßung“ nie etwas abgefunden.Häufig sind sie sehr einfach und subtil aufgebaut. „Schicke diese Nachricht an fünf Leuten weiter, ansonsten steht X heute Nacht vor deinem Bett und wird dich umbringen“. Solche Nachrichten haben sich vor allem letztes Jahr über WhatsApp und anderen Messengern verbreitet. Das diese natürlich kompletter Schwachsinn sind, sollte jedem klar sein.

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Doch wer in der letzten Jahrhundertwende bereits einen PC mit Internetanschluss und ein E-Mailaccount besaß, bekam vielleicht auch solch eine Mail:

If a guy by the name of SlaveMaster contacts you do not answer. He has killed 56 women that he has talked to on the internet.
PLEAZE SEND OUT TO ALL THE WOMEN ON YOUR BUDDY LIST . ALSO ASK THEM TO PASS
THIS ON.
He has been on {{ Yahoo- Aol– Excite }} so far.
This is no JOKE.!!!!!!
AND PLEASE SEND THIS TO MEN TO…….JUST IN
CASE!
Send to EVERY ONE YOU KNOW!!

Snopes.com

Wer auch hier denkt, das sich ein Spaßvögel wieder einen üblen Scherz erlaubt hat, liegt falsch. Die Mail warnt vor dem amerikanischen Serienmörder mit dem Pseudonym Slavemaster. Dieser wurde später als John Edward Robinson identifiziert. Er hat über ein BDSM-Chat nach potenziellen weiblichen Opfern gesucht, mit diesen geschrieben, sie zu sich nach Hause eingeladen und diese getötet. Man geht mittlerweile von mindestens acht Opfern aus. 2000 fanden Beamte auf seinen Grundstück Fässer mit zwei Leichen von Frauen. 2002 wurde dieser zur Todesstrafe verurteilt. Diese Geschichte zeigt, dass nicht alle Kettenbriefe falsch und erfunden sind.

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