Die dreckige Seite von E-Autos

Die dreckige Seite von E-Autos

Kaum ein Thema ist so umstritten wie die Debatte um E-Mobilität. Gefördert von der Regierung, als futuristisch von der Autoindustrie angepriesen, Vergöttert von den “Umweltschützern”.

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E-Autos sind beliebter den je. Dafür sorgen Firmen wie Tesla, BMW, Mercedes und Toyota. Nahezu alle Autofirmen stellen Autos mit elektrischen Motor her. Doch sind E-Autos tatsächlich umweltschonender Autos mit Verbrennungsmotor? Nein, sagen viele Kritiker der E-Autos! Hier findet ihr ein paar kurze Infos, die gegen das Fahren eines E-Autos sprechen.

Die Gewinnung und Entsorgung von Lithium.

Die Gewinnung von Lithium ist wahrlich schwer. Das Lithium wird meist aus Regionen von Bolivien, Chile oder Argentinien gewonnen. Hierbei wird das Salz im Wasser gelöst und auf großen Flächen verteilt. Das Wasser verdunstet und übrig bleibt das reine Salz. In der Chemie redet man von einer “Kristallisation”. Bei diesem Prozess werden Unmengen von Wasser benötig. Wasser, welches den regionalen Bauern und Bewohnern fehlt.

Doch wie wird Lithium entsorgt? Ein Akku hat eine begrenzte Lebensdauer. Nach vielen Ladezyklen lässt seine Kapazität nach. Daher muss der Akku früher oder später auch wieder entsorgt werden. Das Recyclen des Rohstoffes ist aufwendig und zeitintensiv. Zwar können viele Komponente wie Kupfer, Eisen, Stahl und Kunststoffe wiederverwendet werden, jedoch bleibt die Frage “Wohin mit dem Lithium?”. Laut der Süddeutschen Zeitung landeten 16% der 212 000 Tonnen aus dem Jahr 2016 im Hausmüll. Doch was passiert, wenn das Lithium ins Trinkwasser gelangt? Bei meiner Recherche fand ich keine gesundheitlichen Risiken durch Lithium. Jedoch soll Lithium im Trinkwasser sogar gesundheitliche Vorteile. Demnach soll Lithium die Suizid- und Demenzrate senken. Auch wenn dieses Gebiet noch nicht genügend erforscht ist, sehe ich das ganze noch etwas kritisch. In der deutschen Trinkwasserverordnung fand ich keine Angaben zu den Grenzwerten der Lithium-Belastung.

Das Energieproblem.

Zum jetzigen Zeitpunkt macht die erneuerbare Energie nur einen kleinen Teil des Energiehaushalts aus. Dies Zeigt eine Statistik aus dem Jahr 2013.

Infografik: Erneuerbare Energien spielen in der Industrie kaum eine Rolle | Statista

Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Auch wenn der prozentuale Anteil an erneuerbaren Energien, mittlerweile gestiegen ist, wäre es eine Utopie daran zu glauben, dass die Elektromobilität durch erneuerbare Energie gedeckt werden könnte. Man müsste auf Kohle, Erdgas, Erdöl oder Atomenergie zurückgreifen. Ob dass die Zukunft ist, wage ich (zumindest zum jetzigen Zeitpunkt) zu bezweifeln.

Doch gibt es überhaupt Alternativen zum Verbrennungsmotor?

Ja, die gibt es. Die Wasserstoffautos. Sie befinden sich zum jetzigen Zeitpunkt noch stark in der Entwicklung und noch nicht so stark ausgereift wie das E-Auto oder das Auto mit dem Verbrennungsmotor, jedoch sehe ich ein starkes Potenzial für die alternative Mobilität. Wie der Name des Autos bereits vermuten lässt, wird das Auto mit Wasserstoff betrieben. Ein sehr flüchtiges und daher (noch) teueres Gas. Doch bis die Alternativen gut genug erforscht sind, Wird der Verbrennungsmotor noch unumgänglich sein.

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2 Antworten

  1. Uli Fromme sagt:

    taz.de: E-Scooter in Städten: Ökologisch desaströs.
    https://taz.de/E-Scooter-in-Staedten/!5610555/

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