Im Netz Geld verdienen: Meine Erfolge, Niederlagen und Eindrücke. – Timoleh.de

Im Netz Geld verdienen: Meine Erfolge, Niederlagen und Eindrücke.

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Es ist noch nicht einmal ein halbe Jahr her seit meinem ersten Beitrag auf dieser Seite, und schon jetzt kann ich solch einen Beitrag wie diesen schreiben. Es fing eigentlich ganz simpel an. Ich hatte die Domain timoleh.de noch in meinem Hostingpaket geparkt und habe überlegt, was ich mit dieser anfangen sollte. In der Vergangenheit diente diese primär als Portfolio für meine Dienstleistung als Webdesigner. Doch nach einigen Monaten bemerkte ich, dass sie nahezu keine Aufträge generierte.

 

Da ich selber gerne Schreibe entschloss ich mich dazu, die Domain dafür zu verwenden. Die Seite war unter einer Stunde aufgebaut und mein erster Beitrag „Herzlich willkommen auf meinem Blog“, wurde am 18.07.2019 veröffentlicht.

Da das Jahr nun vorbei ist, möchte ich etwas über meine Erfahrungen berichten. Ich teile den Artikel ein in: Die Planung, Die Umsetzung, das Monetarisieren und das wohl nervigste Thema: Das Anmelden des Gewerbes.

Die Planung:

Jedes große Projekt fängt bei der Planung an. Welche Art von Projekt macht sinn?

Generell sollte man sich mit seinem Projekt gut identifizieren können. Häufig fängt man ein Projekt an und beendet dieses wieder, da es nicht zu dem erwarteten Erfolg führt oder man seine Meinung über das Projekt ändert.

 

Man sollte daher flexibel und offen für neue Ideen sein. Ich habe selber vor ein paar Monaten das Projekt “The Science Art” eingestellt, da es nicht den gewünschten Erfolg eingebracht hatte.

Die Umsetzung:

Wie soll ich an ein Projekt im Internet herangehen? In diesem Kapitel werde ich kurz auf die Unterschiede der verschiedenen Webseitenlösungen eingehen. Sollte ich selber eine Webseite programmieren, einen Webdesigner beauftragen, zu ein CMS greifen oder einen Homepage-Baukasten verwenden?

Selber programmieren:

Solltest du noch keine Erfahrung mit Webdesign und der Programmierung haben, ist diese Lösung wohl nichts für dich! Die Gefahr, dass du das Projekt einstampfst, da es zu Zeitintensiv ist, ist einfach zu hoch. Solltest du bereits Erfahrung in diesem Bereich hast, bietet dir natürlich das selber programmieren einige Vorteile. Selbst programmierte Seiten sind natürlich viel individueller. Ich würde jedoch von dieser Art der Umsetzung abraten. Auch ein Webdesigner muss einiges an Zeit investieren um eine visuell ansprechende Webseite zu erstellen.

Der Homepagebaukasten:

Viele Hostinganbieter wie z.B. 1&1 und Strato bieten einen Homepagebaukasten an. Dieser ermöglicht es eine einfache und hübsche Internetseite zu erstellen. HTML und andere Programmiersprachen sind nicht notwendig! Häufig gibt es Homepagebaukästen schon für ein paar Euro im Monat und bietet dem Webseitenbetreiber eine erschwingliche Möglichkeit seine Internetseite zu erstellen. Jedoch ist man bei einem Homepagebaukasten häufig an voreingestellte Designs und eingeschränkte Anpassungsmöglichkeiten gebunden.

Die goldene Mitte, das CMS:

Ein Content Management System (kurz: CMS) ist ein System, welches auf ein Webspace geladen und mit einer Datenbank verbunden wird. Der Platzhirsch unter den CMS‘s ist das Open Source Projekt, WordPress.org

WordPress ist ein super System zum  Betreiben einer Webseite, eines Blogs und vielen weiteren Internetprojekten.

Im Internet gibt es viele Videos, wie man WordPress ganz einfach installiert.

Solltest du im Internet nach WordPress suchen wirst du bemerken, dass es zwei Arten von WordPress gibt, WordPress.org und WordPrees.com. Ich kann jedoch nur WordPress.org empfehlen. Du musst dich selber um das Hosten kümmern und es ist zwar mehr Arbeit notwendig, jedoch ist das Preisleistungs-Verhältnis besser und du hast mehr Flexibilität durch eine größere Auswahl an Themes (Designs) und Plugins (Erweiterungen).

Das Hosting:

Solltest du dich für einen Homepagebaukasten oder WordPress.com entscheiden, brauchst du dich um das Hosten der Webseite oder deines Blogs nicht kümmern. Dies erledigt in der Regel dein Homepagebaukasten-Anbieter schon für dich. Solltest du dich jedoch für ein CMS (z.B. WordPress.org, Typo3 oder Drupal) entscheiden, ist es notwendig ein Hosting-Paket zu mieten. Du benötigst für das Betreiben eines CMS ein Webspace und eine Datenbank. Es gibt viele Anbieter, die dir dies als Paket für lediglich ein paar Euro pro Monat anbieten. Ich selber habe für einige Jahre ein Webspace-Paket von Strato.de benutzt. Da ich jedoch mit den Aufrufsgeschwindigkeiten in diesem Jahr nicht mehr zufrieden war, zog ich meine Domain zu All-Inkl.com* um. Miet diesem Anbieter bin ich sehr zufrieden, die Internetseite lädt schneller, das Preisleistungs-Verhältnis ist sehr gut und der telefonische Support ist soweit sehr freundlich und kompetent. Der Serverstandort ist Deutschland, dies ist aus dem Aspekt des Datenschutzes auch sehr gut! Ich würde generell von dem Hosten bei amerikanischen Anbietern abraten. Zwar sind diese häufig preiswerter, jedoch erfüllen diese oft den Ansprüchen des Deutschen Datenschutz nicht und häufig sind die Ladezeiten schlechter, da der Daten-Weg zwischen dem deutschen Webseitenbesucher und den Servern in der USA länger ist. 
Ich persönlich empfehle für Einsteiger das Paket „All-Inkl Privat“. Dieses reicht für den Anfang völlig aus um eine bis drei Webseiten zu betreiben. Du erhältst für 4,95€ pro Monat, 50 GB Speicher, 3 Domains und 5 MySQL-Datenbanken. Solltest du eine Kommentarfunktion oder ein Kontaktformular anbieten wollen, so ist ein SSL Zertifikat notwendig, um eine verschlüsselte Verbindung zu gewährleisten. Hierbei empfiehlt sich ein Let‘s Encrypt-Zertifikat. Diese erhältst du für einen Aufpreis von 95 Cent pro Monat. Was mir bei All-Inkl ebenfalls sehr positiv aufgefallen ist, sind die Rabatte bei Zahlungen im Voraus. Zwar ist es für viele Neulinge etwas abschreckend sich gleich für mehrere Monate oder Jahre an einem Hostinganbieter zu binden, doch auf längerer Sicht macht das auf jedenfall sehr viel Sinn.

Hier gehts zu den Angeboten* 

Das Monetarisieren:

Bis jetzt haben wir ja nur Geld ausgegeben, Zeit etwas mit deiner Seite zu verdienen!

Es gibt einige Arten um mit deiner Internetseite Geld zu verdienen. Solltest du einen Blog betreiben, empfehle ich dir auf Bannerwerbung und Affiliate Marketing zu setzen.

Affiliate Marketing:

Affiliate Marketing ist eine einfache und sehr profitable Möglichkeit deine Seite zu monetarisieren. Hierbei empfiehlst du gewisse Produkte oder Dienstleistungen wofür du Geld erhältst, wenn es zu einem Verkauf des Produktes kommt. Häufig wird diese Art der Werbung als „Schleichwerbung“ und als unglaubwürdig empfunden. Ich denke mir jedoch, dass das Bewerben eines Produktes in Ordnung ist, solange der Werbende selber von dem Produkt überzeugt ist. Hierbei handelt es sich eher um eine Empfehlung, wobei der Webseitenbetreiber einen kleinen Bonus erhält.

Die Bannerwerbung:

Eine Monetarisierungsmöglichkeit, welche ich auf diesem Blog auch sehr aktiv betreibe, ist die Bannerwerbung. Hierbei schließt man sich mit seiner Webseite, einem Werbenetzwerken an. Diese bestehen aus tausende von Webseiten. Das Werbenetzwerk verkauft nun die Werbeflächen der teilnehmenden Webseiten an Firmen, welche Werbeblöcke erstellen. Du als Webseitenbetreiber erhältst je nach Werbeart, Geld pro angesehene Werbung oder Klick auf die Werbung.

Viele die nach einem passenden Werbenetzwerk suchen, stoßen auf das „Google AdSense“ Netzwerk. Nach ein paar Monaten, nachdem mein Blog online ging, habe ich versucht mich in das Netzwerk anzumelden. Jedoch wurde ich abgelehnt. Leider erfährt man nicht, welche Kriterien man nicht für die Aufnahme erfüllen würde. Daher entschloss ich mich einem anderen Netzwerk anzuschließen. Nach längerem Suchen, fand ich das französische Netzwerk „The Moneytizer“. Dieses nahm meine Webseite sofort auf.

Hier geht es zum Anbieter*

Doch wieviel verdiene ich nun aktuell mit meinem Blog und ab wann lohnt es sich eigentlich seine Seite zu monetarisieren?

Ich kann durch meine Werbeeinnahmen, je nach Monat, die laufenden Kosten decken. 
Die Frage, ab wann es Sinn macht seine Seite mit Werbung auszustatten, ist nicht pauschal zu beantworten. Ich persönlich würde empfehlen, sich einfach in ein Netzwerk anzumelden. Schaue wieviel Geld du mit deiner Seite generierst und wiege ab ob es sich schon lohnt, Werbung auf die Seite zu implementieren.

Die Steuer:

Sobald du mit deiner Seite Geld verdienst, egal ob da was hängen bleibt oder du lediglich einen Teil deiner Kosten decken kannst, ist der Gang zum Gewerbeamt notwendig. Aber keine Panik, es gibt eine sogenannte „Kleinunternehmer Regelung“, diese kannst du in Anspruch nehmen wenn du weniger als 17.500€ Umsatz in einem Jahr machst.

Solltest du dies Vorraussetzung erfüllen, bezahlst du keine Umsatzsteuer. Jedoch muss du weiterhin eine vereinfachte Steuererklärung machen. Bei weiteren Fragen, wende dich bitte an einen Steuerberater.

 

Meine goldenen Regeln:

  • Bleib am Ball: Ich habe selber festgestellt, dass es schwierig ist weitere Beiträge zu schreiben, wenn es wenig Erfolg bringt. Doch vergesse nicht, dass es immer etwas länger dauert bis sich die Resultate zeigen
  • Sei flexibel: Probiere auch mal etwas anderes aus. Ich habe bemerkt, dass mein Beitrag über den „Flug 914“ bis heute die mit Abstand meisten Aufrufe generiert.
  • Bleib offen für Kritik und Beiträge von anderen: Andere Leute haben viele gute Tipps und Anregungen. Siehe diese nicht als bösartige Kritik, sondern nehme diese lieber an und orientieren dich an diesen.

Dies sind meine Tipps, die ich dir gerne noch mitgeben würde. Solltest du dir für das Jahr 2020 ein Projekt vornehmen, wünsche ich dir viel Erfolg und Spaß bei der Umsetzung!

 


* Diese Links sind mit einem Partnerprogramm verbunden. Solltest du über diesen Link etwas kaufen, erhalte ich eine kleine Provision. Vielen Dank für deinen Support!

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