Kritik an der Organspende

Kritik an der Organspende

Der Tot ist für viele Menschen ein sehr unangenehmes Thema. Viele Leute versuchen die Frage, ob sie im Falle eines Hirntodes, Organe und Gewebe spenden würden, aus dem weg zu gehen. Doch warum sollte man sich schon so früh wie möglich mit dem Thema auseinandersetzen?

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Ganz einfach! Im Falle eines Hirntodes liegt die Entscheidungskraft der Spende bei den Verwandten. Diese müssen entscheiden, ob die lebenserhaltenden Maßnahmen (z.B. Beatmung etc.) abgestellt werden sollen und eine Transplantation durchgeführt werden soll. Diese Entscheidung kann man jedoch auch selbst zu Lebzeiten bestimmen, indem man einen Organspendenausweis ausfüllt.

Doch was ist eigentlich der Hirntod?

Der Hirntod ist ein Zustand in dem das Gehirn so stark verletzt und geschädigt ist, dass sämtliche Hirnfunktionen ausfallen. Der Zustand gilt als irreversible.

Wie Verläuft eigentlich eine Organspende?

Die Diagnose „Hirntod“ muss von zwei unterschiedlichen Ärzten, 24 Stunden versetzt, festgestellt werden. Zuvor wird die „Deutsche Stiftung Organspende“ (kurz: DSO) über einen vermeintlichen Spender informiert. Diese Organisation leitet weitere Verfahren ein und sucht nach einen passenden Spendenempfänger. Um den Hirntod festzustellen werden einige Tests gemacht. Unter anderem wird mit einem scharfkantigen Gegenstand gegen die Nasenscheidewand gedrückt um ein Schmerzempfinden festzustellen. Sollten die Tests negativ verlaufen und ein passender Empfänger gefunden wurde, wird die Transplantation der Organe und Gewebe eingeleitet. Der Körper wird geöffnet und durch eine kalte Salz-Zucker-Lösung frisch gehalten. Während der ganzen Prozedur wird der Körper durch lebenserhaltende Maschinen, künstlich belebt. Zum Ende der Entnahme werden die Maschinen abgeschaltet und somit der Patient sterben. 

Doch was sagen die Kritiker dazu?

Ist der Hirntod wirklich mit dem Tode gleichzusetzen? Ist der Hirntod wirklich irreversible? Fühlt der Körper wirklich nichts mehr während der Transplantation? Diese und noch weiter Fragen stellen sich viele Kritiker. Häufig ließt man auch, das die Diagnose Hirntod in der Vergangenheit falsch diagnostiziert wurde. Auch gehen die Meinungen bei der Frage des Schmerzempfindens weit auseinander. Im Internet häufen sich die Aussagen, das Spender nach der Transplantation schmerzverzerrte Gesichter hätten. Dies wäre ein Zeichen dafür, das Hirntote Personen weiterhin ein Schmerzempfinden haben. 

Meine Meinung:

Vorerst muss ich vorweg nehmen dass jeder die Frage, ob er seine Organe spenden würde, selber beantworten muss. Ich persönlich tragen einen Organspendeausweis bei mir. Bei der Frage ob ich Organe spenden würde habe ich jedoch ein Kreuz gesetzt, da ich die Diagnose Hirntod als sehr fragwürdig sehe. Ich persönlich setze den Hirntod nicht gleich mit dem biologischen Tod da ich befürchte, dass das Schmerzempfinden weiterhin (zumindest zum Teil) funktionieren könnte.

Ich würde empfehlen sich mit dem Thema intensiv auseinander zu setzen. Auch ein Gespräch mit der Familie und den Verwandten kann zielführend sein. Des Weiteren ist es gut, wenn die Familie den letzten Willen in Falle eines Falles kennt und so besser in dieser Situation reagieren kann.

 

Solltest du weitere Interesse zu diesem Thema haben oder dir einen Organspendeausweis kostenfrei bestellen wollen, kannst du HIER weitere Infos erhalten.


Videoempfehlungen:

Hier findest du nun noch ein paar Videos zu diesem Thema!

Quelle: Andrea von Wilmowsky

Quelle: Welt im Wandel.TV

Quelle: WELT Nachrichtensender

Quelle: Silvia Matthies & Dr. med. Regina Breul

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